SOLISTINNEN UND SOLISTEN

Fürst Ypsheim - Gindelbach Erich Bieri, Bassbariton
Balduin Graf Zedlau Christoph Waltle, Tenor
Gabriele Gräfin Zedlau Tereza Kotlánová, Sopran
Demoiselle Franziska Gagliari Anna Gitschthaler, Sopran
Kagler, ihr Vater Marcel Zehnder, Bariton
Pepi Pleininger, Probiermamsell Anna Gössi, Sopran
Josef, Kammerdiener des Grafen Zedlau Tom Muster, Tenor
Graf Bitowski Andreas Schiller, Tenor

SOLISTINNEN UND Solisten

erich bieri, bassbariton
Fürst Ypsheim - Gindelbach

Erich Bieri

Erich Bieri absolvierte sein Gesangsstudium bei Carol Smith (Hochschule Zürich). Später studierte er bei Prof. Fernando Bandera (Mailand) und Dale Fundling (Mozarteum). 1991-93 besuchte er das Opernstudio Basel. Engagements folgten an die Bühnen des Basler Stadttheaters, des Zürcher Opernhauses (Uraufführung H. Willi, „Schlafes Bruder“), sowie an weitere Schweizer Bühnen der Städte St. Gallen, Fribourg, Biel-Solothurn und Aarau. International erfolgreich sang er u.a. in München am Prinzregententheater oder am Shaker Mountain Festial (USA), wo er in den Opern „Le Nozze di Figaro“, „Rigoletto“, „Don Pasquale“ und L’elisir d’amore“ Hauptrollen sang. 2006/07 sang er in Rheinfelden (Orpheus in der Unterwelt), an der Sirnacher Operettenbühne (Die Fledermaus) und im Thurgauer Barockensemble (Die Welt auf dem Monde). 2008 trat er als Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor) in Beinwil am See auf. 2008 sang er in „Wiener Blut“ in Hombrechtikon, wo er auch eine seiner schönsten Rollen, den Van Bett in „Zar und Zimmermann“ verkörpern durfte. Erich Bieri singt seit mehreren Jahren an der Operettenbühne Hombrechtikon.

Christoph Waltle, Tenor
Balduin Graf Zedlau

Christoph Waltle

Der aus Graubünden stammende Tenor Christoph Waltle studierte an der Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau bei Prof. Reginaldo Pinheiro. 

Nach seinem Abschluss in Oper, Lied und Oratorium wurde Waltle Ensemblemitglied am Theater Freiburg i. B., wo er ein breites und szenisch differenziertes Rollenprofil entwickelte. Er wurde mit dem Kulturförderpreis des Kantons Graubünden sowie dem Internationalen
Gesangswettbewerb der Opernakademie Baden-Baden ausgezeichnet. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Regisseurinnen und Regisseuren wie Peter Konwitschny, Frank Hilbrich, Calixto Bieito, Tom Ryser und Vera Nemirova.

Zu seinen zentralen Opernpartien gehören unter anderen Ferrando (Così fan tutte), Gomaz (Zaide), Tonio (Die Regimentstochter), René (Der Graf von Luxemburg), Fra Diavolo (Auber), Le Bross (Olivo e Pasquale), Orphée (Orphée et Eurydike) und Rinuccio (Gianni Schicchi). Einen weiteren Schwerpunkt bildet das zeitgenössische Musiktheater, in dem Waltle z. B. in Uraufführungen von Michel Roth, Hans Thomalla und Ludger Vollmer mitwirkte.

Im Liedbereich arbeitet er eng mit seinem Pianisten Alessandro Limentani zusammen; gemeinsame Programme umfassen Schuberts Winterreise, den Schwanengesang, Des Knaben Wunderhorn und Janáčeks Tagebuch eines Verschollenen. Auch im Oratorienfach ist er
präsent, etwa mit Dvořáks Stabat Mater, Mendelssohns Elias, Bachs Johannespassion und Suters Le Laudi.

Weitere Infos unter: christophwaltle.ch

Tereza Kotlánová, SOPRAN
Gabriele Gräfin Zedlau

Tereza Kotlanova

Die in Prag geborene Schweizer Sopranistin schloss ihre Gesangsausbildung an der Hochschule Luzern ab und errang am Schweizer Opernstudio in Biel den Master mit Auszeichnung. Sie ergänzte ihre Ausbildung mit dem Master-Studiengang Solo Performance, welchen sie erneut an der Hochschule Luzern absolvierte. Sie besuchte während sieben Jahren die Gesangsklasse von Barbara Locher und erhält nun weiterführendes Gesangscoaching bei Svetlana Afonina.

2022 wurde sie zu den finalen Runden beim internationalen «Hans Gabor Belvedere Wettbewerb» eingeladen und war Semifinalistin bei der «Vincerò Singing Competition» in Neapel. In 2024 gewann sie den 2. Preis beim Jan Kiepura Wettbewerb in Polen und war im Finale des «Compostela Lìrica» Wettbewerbs in Spanien. 

Sie sang verschiedene Rollen am Theater Biel und Solothurn, gastierte beim Festival Murten Classics und trat als Solistin bei diversen Konzerten im In- und Ausland auf. Darunter im LAC Lugano, im Kongresshaus Biel und im KKL-Luzern im Rahmen des «40 Minutes» Formats des Lucerne Festivals.

Zuletzt auf der Opern- und Operettenbühne zu sehen war sie als Mary Lloyd in Kálmáns «Die Herzogin von Chicago» in Sursee und als Rosalinde in Strauss‘ «Die Fledermaus», hier in Hombrechtikon.

Weitere Infos unter: tereza-kotlanova.com

Anna Gitschthaler, sopran
Demoiselle Franziska Gagliari

Anna Gitschthaler

Die österreichische Sopranistin Anna Gitschthaler lebt in der Schweiz und ist sowohl im Opern- als auch im Konzertfach sowie in spartenübergreifenden Musiktheaterprojekten tätig. 2026 debütierte sie an der Kammeroper Zürich in Don Gregorio als „Gilda Tallemanni“. 2025 war sie als „Berta“ in Rossinis Il barbiere di Siviglia mit dem Orchester Concerto Stella Matutina auf Tournee zu erleben, gab im selben Jahr ihr Rollendebüt als „Fedora“ in Emmerich Kálmáns Die Zirkusprinzessin an der Operettenbühne Bremgarten und wurde als Stipendiatin der Schweizerischen Richard Wagner-Gesellschaft zu den Bayreuther Festspielen eingeladen.

2024 war sie unter anderem als „Roxy“ in Paul Abrahams Roxy und ihr Wunderteam am Stadttheater Murau, als „Josepha“ in Ralph Benatzkys Im Weißen Rössl bei den Serenaden im Hernerpark sowie als „Gabriele“ in Offenbachs Pariser Leben am Theater Arth zu erleben. 2023 sang sie die „Gretel“ in Humperdincks Hänsel und Gretel bei beOPERaction sowie die „Diana“ in Offenbachs Orpheus in der Unterwelt an der Operettenbühne Hombrechtikon. Bereits 2022 debütierte sie als „Prinzessin Laya“ in Abrahams Die Blume von Hawaii am Stadttheater Murau.

Mit der Sopranpartie in Georg Friedrich Händels «Messias» konzertierte sie mit dem Messiaschor Zürich und brachte ihr eigenes Projekt «Die Zauberflöte – what else?» auf die Bühne. 2024 war sie als Josepha in Ralph Benatzkys «Im Weißen Rössl» sowie als Gabriele in Jacques Offenbachs «La Vie Parisienne» zu erleben, außerdem als Roxy in Paul Abrahams «Roxy und ihr Wunderteam». 2023 sang sie die Gretel in Engelbert Humperdincks «Hänsel und Gretel».

Neben ihrer Operntätigkeit widmet sie sich dem Konzertfach und der Musikvermittlung, unter anderem für das Opernhaus und die Tonhalle Zürich. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Yvonne Naef sowie bei #diemasterclass Zürich unter der Leitung von Sandra Trattnigg.

Weitere Infos unter: annagitschthaler.com

Marcel Zehnder, bariton
Kagler, Ihr Vater

Marcel Zehnder

Aufgewachsen bei Basel, schloss er 2014 seine Schauspielausbildung an der EFAS in Zürich ab. Ist das schon wieder zwölf Jahre her? Mein Gott, wie die Zeit vergeht.

Zeit genug in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen dabei zu sein, wie «Kirche, Ketzer, Kurtisanen» (3Sat), «Aus dem Schatten» (SRF) oder «Tell – Jagd auf ewig» (SRF). Zeit mal Handmodel zu sein. Zeit mit vielerlei traditionellen und experimentellen Bühnen zu arbeiten, denn zur Bühne kann alles werden – so z.B. mit «Lezaky» auf der gleichnamigen Gedenkstätte in Tschechien oder «Unter Eis» in einem leerstehenden Wasserreservoir in Zürich. Aber auch im Theater Basel «Eine Welt ohne uns», fünf Jahre bis zum Finale bei der Helmut Förnbacher Theater Company in Basel u. a. «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand», «Amadeus» und auch fünf Jahre bei den Schlossfestspielen Hagenwil u. a. «Die schwarze Spinne», Kleists «Amphitryon». Zeit genug auch, um ein paar Hörbücher aufzunehmen u. a. «Das Geheimnis erfüllter Zeit», «Das Mädchen, das die Welt veränderte». Zeit für zwei Mal Operette in Bremgarten, Kurzoper Festival in Zürich und natürlich um nun bei der Operettenbühne Hombrechtikon zum vierten Mal dabei zu sein.

Anna Gössi, Sopran
PEpi Pleininger, Probiermamsell

Anna Gössi

Anna Gössi studierte an der Hochschule Luzern Musik und Bewegung sowie Gesang bei Prof. Barbara Locher. Sie setzte ihr Gesangsstudium bei Isolde Siebert an der Hochschule für Musik in Basel fort, welches sie erfolgreich mit dem Master in musikalischer Performance abschloss. Ihre Spezialisierung im Opernfach erlangte sie am Schweizer Opernstudio. Sie besuchte Meisterkurse bei Yvonne Naef, Margreet Honig, Vesselina Kasarova, Meinard Kraak, Barbara Hannigan, Alessandra Althoff Pugliese und Jennifer Larmore.

Die Sopranistin interpretierte bereits viele Opern-, Operetten- und Musicalpartien. Höhepunkte waren die Rollen Adele (Die Fledermaus), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Micaëla (Carmen) und Eva Perón (Evita). Ihre Engagements führten sie an zahlreiche Bühnen, darunter das Theater Biel Solothurn, das Luzerner Theater, das Theater Regensburg, das Theater Osnabrück, die Operettenbühne Möriken-Wildegg, die Oper Schloss Waldegg und die Kammeroper Köln. Von 2016 bis 2023 war sie festes Ensemblemitglied am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz, wo sie bereits nach ihrer ersten Spielzeit mit dem Publikumssonderpreis ausgezeichnet wurde.

Neben ihren Aktivitäten im Opernbereich pflegt sie eine rege internationale Konzerttätigkeit und tritt an Festivals auf.

Auch das Lied liegt ihr am Herzen. Mit ihrer Liedduopartnerin Carolina Rodríguez de Guzmán hat sie ein stilistisch breites Liedrepertoire aufgebaut und das Duo gibt Liedrezitale im In- und Ausland.

Anna Gössi ist Preisträgerin verschiedener Gesangswettbewerbe.

Weitere Infos unter: https://annagoessi.ch

Tom Muster, Tenor
Josef, Kammerdiener des Grafen Zedlau

Foto: Engraphy

Tom Muster ist in Grenchen (SO) aufgewachsen und lebt in Luzern. Im Januar 2024 schloss er seinen Master Gesangspädagogik bei Prof. Hans-Jürg Rickenbacher an der Hochschule Luzern und das Minor Studium Oper an der HKB in Biel ab. Er besuchte Masterclasses bei Edward Hoepelmann, Barbara Locher, Mark Seibert, Malcolm Walker und erhielt gesangliche Inputs von Michael Volle.

Aktuell arbeitet Muster in einer psychiatrischen Klinik als Musiklehrperson, als freischaffender Lehrer/Künstler, leitet den Chor VOCS in Bern und wirkt bei Musiktheaterprojekten mit; dies in diversen Stilrichtungen wie Musical, Pop und Klassik. Er sang, tanzte und spielte unter der Regie von Volker Vogel, Simon Burkhalter, Volker Hesse, Liliana Heimberg, Reto Lang, Anatol Preissler, Anette Leistenscheider, Regina Heer, Melanie Gehrig, Yves Lenoir u.a.

Als Regisseur inszenierte Muster das Musical „Big Dreams – eine Freundschaftsgeschichte“ (Trio RoSaTo), für den Verein Youth for Opera Mozarts „Die Zauberflöte“ und für den Bühnenverein Creative Stage Company, bei welchem er auch das Präsidium innehat, das Musical „Natürlich blond“.

Bereits 2017 tanzte er mit Kimi Fiebig im "Zigeunerbaron" bei der Operettenbühne Hombrechtikon. 

Er freut sich nun als Solist und vor allem in der Rolle des Josefs hier auf der Bühne zu stehen.

Andreas Schiller, Tenor
Graf Bitowski

Andreas Schiller

Mit grosser Dankbarkeit feiert der dipl. Fachmann für med.-tech. Radiologie aus Lachen am See heuer sein persönliches Jubiläum: Exakt seit der Hälfte seiner Lebensjahre darf er sich über die Begegnungen mit Regisseur*innen, Kostümbildner*innen, Chorsänger*innen, Dirigent*innen, Tontechniker*innen, Profi-Musiker*innen, Bühnenbildner*innen und weiteren spannenden Persönlichkeiten im Laien- und Profi-Kulturbetrieb erfreuen, dies im Rahmen seiner Bühnentätigkeit als Ausgleich zum Berufsleben im Spital.

Die Reise führte in die Sparten Musical und Musiktheater (Estrich Theater Zürich), Oper (Zürcher Kammeroper) und Operette (Operettenbühne Hombrechtikon).

Stimmbildung geniesst der Tenor bei Erich Bieri, Zürich.