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Der katholische Kirchenchor war zu jener Zeit sehr aktiv. Durch die Initiative von Pfarrer Franz Egli, dessen Schwester Margrit Egli, Dirigent August Züger und dessen Bruder Josef Züger (Regie) wurde 1946 schon die erste Operette aufgeführt. 250 Personen fasste der «Krone»-Saal, fünf Mal wurde gespielt. Das Stück hiess «Das Fischermädel von Helgoland». Alles wurde von den Chormitgliedern selbst organisiert: Kulissen gebastelt, die Kasse bedient, gesungen und gespielt. Die Kostüme wurden von einem bekannten Kostümverleih in Zürich (Moeller) besorgt. 1948 folgte «Die Mühle im Schwarzwald», 1950 «Die Winzerprinzessin vom Rhein», 1952 «Liesel von Stein» und 1954 nochmal eine (den Titel kennt man nicht mehr). 1956 fand die Operette in Hombrechtikion ein abruptes Ende: Wegen des Ungarn-Aufstands fiel die Produktion ins Wasser. Dann starb der Regisseur, Pfarrer Egli zog weg von Hombrechtikon und damit war die Idee gestorben.
Interview August 2005
Berta Steiner erinnert sich Die Hombrechtikerin Berta Steiner spielte mehrmals die Hauptrolle. An die Operetten der fünfziger Jahre erinnert sich Berta Steiner noch sehr gern: «Das war eine schöne Zeit. Es brauchte viel Initiative und Freude aller Beteiligten.» Was denkt sie über die heutigen Produktionen? «Ich darf es fast nicht sagen: Ich war erst bei einer Aufführung dabei. Aber ich finde es schön, dass in Hombrechtikon in diesem schönen Gemeindesaal etwas Kulturelles geboten wird.»
Hans Peter Rathgeb
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